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Helga Schubert


Der heutige Tag

Ein Stundenbuch der Liebe

Derden – der, den ich liebe – so nennt die Ich-Erzählerin in „Der heutige Tag“ ihren pflegebedürftigen Mann, mit dem sie seit mehr als 50 Jahren zusammen ist. Ihre zärtlichen Aufzeichnungen des gemeinsamen Alltags bilden ein mitreißendes Buch.

Preis

22,00 €

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Inhalt

„Vielleicht ist einer von uns morgen schon nicht mehr da.“ Über fünfzig Jahre lang teilen sie ihr Leben. Doch nun ist der Mann schwer krank. Lange schon wird er palliativ umsorgt; und so wird der Radius des Paars immer eingeschränkter, Besuche seltener, die Abhängigkeit voneinander größer. Entlang der Stunden eines Tages erzählt Helga Schubert kraftvoll und poetisch davon, wie man in solchen Umständen selbst den Verstand und der andere die Würde behält, wie es ist, mit einem todkranken Menschen durch dessen Zwischenwelten zu wandeln. Und davon, wie Liebe zu Erbarmen wird.

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Bibliografisches

Fester Einband mit Schutzumschlag, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 272 Seiten, Umschlaggestaltung von Nicole Pfeiffer

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Besonderheiten

  • Bachmann-Preisträgerin Helga Schubert
  • Ein Text voller Zuneigung und Zärtlichkeit
  • Mutmachend für schwierige Zeiten
NR 174863

Preis

22,00 €

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Rund ums Buch

Autor:innenportrait


Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, studierte an der Humboldt-Universität Psychologie. Sie arbeitete als Psychotherapeutin und freie Schriftstellerin in der DDR. Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, bis sie 2020 mit der Erzählung Vom Aufstehen den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann. Der gleichnamige Erzählband war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Produktdetails


ISBN
978-3-7632-7486-4
Erscheinungsdatum
14.9.2023
Seitenzahl
272
Größe
11,5 cm x 19 cm
Einbandart
Hardcover mit Schutzumschlag

Presse

„Helga Schubert erzählt in einfachen Sätzen, ohne Pathos. Gerade das ist so berührend. Der Text ist ein Aufruf, im Jetzt zu leben und zu lieben. Und eine Liebeserklärung, die lange nachhallt.“

- Anna-Lena Knerich, BR

„Ein Buch, das berührt, in seiner Offenheit und seiner Liebe.“

- NDR Buch des Monats

„Es ist sehr beruhigend und tröstlich, wie Helga Schubert über die Krankheit und die Liebe schreibt. Ein tiefsinniger, liebevoller und hoffnungsvoller Text.“ 

- Julia Riedhammer, rbb

„Gerade die äußerste Beschränktheit des geschilderten Erfahrungsraums macht das Leseerlebnis dieses erstaunlichen Buchs nicht eng – im Gegenteil.“

- Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Gleich auf der ersten Seite zeigt Helga Schubert, was für eine großartige Erzählerin sie ist. Und hört auf den dann folgenden fast 300 Seiten nicht mehr damit auf ... Ehrlich und wunderschön.“

- Theresa Hübner, SWR 2

„Ein Buch, in das man sich verlieben kann.“

- Denis Scheck, ARD Druckfrisch