100 Jahre Büchergilde Gutenberg


Feiern Sie mit uns einhundert Jahre gelebte Gemeinschaft

Im August 2024 wird die Büchergilde Gutenberg 100 Jahre alt. Eine stolze Leistung, die den vielen treuen und engagierten Mitgliedern der Buchgemeinschaft, den Genossinnen und Genossen sowie vielen Mitarbeitenden und zahlreichen Wegbegleiter:innen zu verdanken ist. 

Das will, das muss groß gefeiert werden: Am 29. August 2024 startet die Büchergilde Gutenberg an ihrem Gründungsort Leipzig mit einer großen Feier in ein langes Buchwochenende. 

Freuen Sie sich schon jetzt auf eine faszinierende Jubiläumsausstellung im Museum für Druckkunst, eine anregende Festschrift, ein buntes Programm an besonderen Büchern und Veranstaltungen rund um das schöne Buch.

Weitere Informationen zu den 100-Jahr-Feierlichkeiten veröffentlichen wir sukzessive hier auf dieser Seite sowie im Büchergilde-Magazin.

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Erzählen Sie uns von Ihrem schönsten Büchergilde-Moment

100 Jahre sind eine lange Zeit und ein guter Anlass, um Ihre Büchergilde-Geschichte zu erfahren: Gibt es eine besondere Begebenheit, die Sie mit der Büchergilde verbinden? Wie und wann sind Sie Mitglied geworden? Welches Buch aus unserem Programm hat Sie nachhaltig beeindruckt? Welche Illustratorin, welcher Illustrator liegt Ihnen am Herzen? Welche Partnerbuchhandlung ist Ihr Büchergilde-Treffpunkt?

Wir haben uns sehr über die zahlreichen Einsendungen Ihrer schönsten Erinnerungsstücke gefreut. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die Teilhabe an Ihren bewegenden Büchergilde-Erlebnissen...

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Gisela W., Schopfheim, Mitglied seit 2006

„Mein Vater (1926–1982) kannte die Büchergilde schon seit seiner Jugend – vermutlich waren seine Eltern aus der Oberlausitz bereits Mitglieder. Als mein Vater nach seiner Rückkehr aus französischer Gefangenschaft wieder in Deutschland heimisch wurde, gehörte für ihn die Büchergilde bald wieder dazu. Ich habe erst später verstanden, dass er oft nach Feierabend als Werber und Vertrauensmann für die Büchergilde unterwegs war. Davon zeugen auch die Widmungen in zwei Büchern, die ihm 1955 und 1958 überreicht wurden.

In unserer Arbeiterfamilie waren Bücher zu jener Zeit etwas Besonderes. Für mich als Kind bedeutete das Wort ,Büchergilde‘ so viel wie ,Schatztruhe‘. Mein Vater ,zauberte‘ daraus immer mal wieder ein neues Buch herbei – für sich, unsere Mutter, aber auch für uns drei Kinder. Für mich, die ,Leseratte‘, war das großartig. Als Jugendliche habe ich auch heimlich in Vaters Büchern gelesen – einige davon stehen heute noch in meinen Bücherregalen.

Da ich ihre Bücher auch heute immer noch besonders schön und die Idee dahinter unterstützenswert finde, bin ich als Erwachsene gerne auch Mitglied geworden, wie ehemals mein Vater.“